Allgemein Münchner Forum Nachhaltigkeit: Corona und die Städte

Unser Kooperationspartner oekom e.V. widmet sich in einer Online-Veranstaltung den Folgen der Coronapandemie für das öffentliche Leben im urbanen Raum.

Immer deutlicher wird, dass die Corona-Pandemie keine vorübergehende Episode ist, sondern einen Epochenumbruch zur Folge hat. In ihrem Zentrum steht die Erschütterung des bisherigen Zusammenlebens in den großen Städten und des Sinns von Urbanität. Die pandemiebedingte „Furcht voreinander“ wird noch lange das Miteinander in der Stadt prägen. Damit verschwindet die alte Normalität des urbanen Zusammenlebens – und macht einer neuen Platz. Nur, wie könnte die aussehen?

Nicht nur die Pandemiegefahr, auch die sich dramatisch zuspitzende Klimakrise und wachsende Armut zwingen uns, die Städte und ihr Wachstum in den Blick zu nehmen. Auch hier zeichnet sich ein Umbruch ab: während sich gleichzeitig noch die Baukräne drehen, um die Städte weiter zu verdichten und so die innerstädtischen Grünräume dezimiert werden, nimmt der Zuzug ab und verlieren die Städte zugunsten ländlicher Räume an Attraktivität. Dieser Umbruch wird sich nicht im Selbstlauf erledigen. Er braucht Planung und politische Steuerung.

Die Referentin Ingrid Krau wird in dem Vortrag ihre Beobachtungen zu Stadtwachstum, Verdichtung, Seuchenausbreitung, Zusammenbruch und Kurskorrektur in den Kontext der historischen Vorläufer im 19. Jahrhundert stellen und zugleich Bezug nehmen auf die Erkenntnisse naturwissenschaftlicher Lebenswissenschaften. Als Beobachtende des Umbruchs im ländlichen Raum hat sie zwei Gäste hinzugeladen, die sich forschend mit den neuen Perspektiven dieser Räume auseinandersetzen.

Zur Veranstaltung kannst Du Dich auf der Website des oekom e.V. anmelden.

Datum

19. April 2021
Vorbei!

Uhrzeit

19:00 - 20:30

Lokale Uhrzeit

  • Zeitzone: America/New_York
  • Datum: 19. April 2021
  • Zeit: 13:00 - 14:30

Labels

Umwelt,
Wissen