News - Timeline
zero waste city münchen - was bisher geschah
München soll Kreislaufstadt werden, das hat der Münchner Stadtrat nun beschlossen und die Kreislaufwirtschaftsstrategie verabschiedet:
Klimaschutz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Resilienz sollen mit konkreten Maßnahmen in Bereichen wie Bau, Bioökonomie und Produkte & Handel zusammengebracht werden. Hier geht es zur Strategie.
Im Rahmen eines 12-monatigen Pilotversuchs können bei VollCorner Bio und Kaufland ausgewählte Kosmetikverpackungen an Rückgabeautomaten zurückgegeben werden. Als Belohnung gibt’s bei der Rückgabe 0,29 Euro zurück. Das Ziel: Die Verpackungen möglichst häufig wiederverwenden und so Ressourcen sparen.
Alle Infos gibt es unter reo-reuse.de.
Gastronomiebetriebe, die Abfall vermeiden möchten, können sich freuen: Der CIRCULAR GASTRO-NAVIGATOR ist die erste Netzwerkkarte von Zulieferern, Abnehmern und Lösungen für eine Zero Waste und Circular Gastronomy in München. Den Navigator gibt's auf foodturo.de/
Bereits zum vierten Mal lädt rehab republic zum „Zero Waste Festival” ins Kreativquartier ein:
Ob Kleidertauschen, Lebensmittel retten oder Müllsammeln – rehab republic serviert Nachhaltigkeit mit „YEAH statt BUH“ auf dem Silbertablett. Diesmal wieder am kreativsten Ort Münchens inklusive handverlesenem Bühnenprogramm.
Die Stadt München will flächendeckend die gelbe Tonne für Verpackungsmüll einführen. Nach einem Pilotversuch sprechen sich der kommunale Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) und eine große Mehrheit des Stadtrats dafür aus. Vom 1. Januar 2027 an sollen dann Verpackungen aus Plastik oder Metall in jedem Haus in einer gelben Tonne gesammelt und vom Dualen System abgeholt werden.
Bereits zum dritten Mal findet die Münchner Müllfrei-Meile 2025 statt. Nach dem Pariser Platz (2023) und dem Gärtnerplatz (2024) hält die Meile dieses Jahr Einzug in Moosach.
Zwei Wochen lang (10.-25.5.) wimmelt es im Viertel nur so von Müllvermeidung und Ressourcenschutz: Es gibt Veranstaltungen im öffentlichen Raum, an Schulen und in Einrichtungen vor Ort, die Mülleimer werden bunt verkleidet und nachhaltige Alternativen sichtbarer gemacht. Gemeinsam gestalten lokale Initiativen und Anwohner*innen ihr Viertel lebenswert und sauber – auch über den Aktionszeitraum hinaus. Hier geht's zum Programm.
Die Community Kitchen ist zurück. Altes Konzept, neuer Ort: Im April 2025 startete das neue Cafè im FatCat. “Mit Hirn, Humor und Herz” wird das neue Cafè von den drei FÖJlerinnen Sofia, Mia und Johanna geleitet. Die Speisen werden natürlich wieder aus geretteten Lebensmitteln hergestellt.
München hat jetzt ein "Zero Waste Innovatio Hub". Das Angebot des Referats für Arbeit und Wirtschaft wird durchgeführt von Circular Republic, Circular Munich und Sustainable AG. Ziel des Projekts ist es, innovative Ansätze zu Zero Waste, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in der Münchner Wirtschaft zu fördern und so München auf dem Weg zur Zero Waste City zu begleiten. Hier gibt es alle Infos.
Bei der Halle 2, dem Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt München, in Pasing hat nun eine Werkzeugbibliothek eröffnet. Die Verleihstation ist eine weitere Maßnahme zur Umsetzung des Zero-Waste-Konzepts der Stadt München. Sie ermöglicht es Bürger*innen, Werkzeuge und Geräte vor Ort einfach und zu geringen Kosten auszuleihen. So können Neuanschaffungen reduziert und Abfällen vermieden werden. Der Verleih läuft digital über https://erfindergarden.de/werkzeugbib/
Bisher befinden sich im Münchner Restmüll 12% Hygieneprodukte. Mehrwegwindeln sind also ein riesiges Potential auf dem Weg zur Zero-Waste-City!
Deshalb hat der Münchner Stadtrat jetzt einen Zuschuss für wiederverwendbare Windeln beschlossen.
Beantragen können den Zuschuss Erziehungsberechtigte von Säuglingen und Kleinkindern im Alter bis zu 18 Monaten oder Personen mit Inkontinenz mit Hauptwohnsitz in München. Die Anschaffung von wiederverwendbaren Windeln wird einmalig mit 80% des Anschaffungswertes oder der Mietkosten unterstützt, maximal jedoch mit 100 €.
Alle Infos gibt es bei der Stadt München.
In Kooperation mit dem Netzwerk Reparatur Initiativen, dem Haus der Eigenarbeit und dem Abfallwirtschaftsbetrieb München hat die Initiative DER TOASTER im November 100, auf den Münchner Wertstoffhöfen entsorgte, Toaster eingesammelt. Die erste Diagnose: 49 der Geräte sind noch voll funktionsfähig. Im Anschluss konnten außerdem 31 weitere Geräte repariert werden, sodass letztlich 80 der Toaster wieder funktionieren. Eine tolle Bilanz für weniger Elektroschrott! Das Projekt lädt zum Nachahmen und Mitmachen ein, alle Infos bei "Der Toaster".
Ab Herbst 2024 bis Frühjahr 2025 tourt der Kreislaufschrank durch fünf Münchner Stadtbibliotheken. In diesem Schrank können Bürger funktionierende Alltagsgegenstände tauschen oder verschenken. Das Ziel: Gegenstände erhalten ein neues Zuhause, ihre Lebensdauer wird verlängert und Müll wird vermieden.
Der Kreislaufschrank bleibt jeweils für sechs Wochen an einem Standort. Hier gehts zum aktuellen Standort.
Die Teilnahme ist unkompliziert: Es können gut erhaltene Dinge abgegeben oder mitgenommen werden, auch ohne selbst etwas zu bringen. Ausgenommen sind lediglich Bücher und Kleidung. Mit dieser Aktion wird ein wertvoller Beitrag zur Ressourcenschonung und Abfallreduktion geleistet.
Im Rahmen der Müllfrei-Meile 2024 wurden über einen Zeitraum von drei Wochen zahlreiche Aktionen durchgeführt, darunter Cleanups, Kleidertauschpartys und die Verteilung von Taschenaschenbechern. Durch hübsche Verkleidungen der Mülleimer wurden die Bürger*innen motiviert ihren Abfall richtig zu entsorgen, anstatt ihn auf den Boden zu werfen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Glockenbachwerkstatt, bei dem gerettete Lebensmittel in schmackhafte Gerichte verwandelt wurden. Auf diese Weise unterstützt die Müllfrei-Meile auch in diesem Jahr Münchens Ziel, eine Zero Waste City zu werden.
Beim Schleifen der jährlich in Deutschland verkauften Brillengläser entsteht etwa 110.000 Kilo Schleifabfall, der 175 Millionen Liter Abwasser belastet (Quelle: Landeshauptstadt München). Eine neue Technologie sorgt nun dafür, dass das entstehende Mikroplastik nach dem Schleifen entnommen und wiederverwendet werden kann.
Und das sind die News: Die Berufliche Bildungszentrum für Augenoptik und Optometrie in München hat nun eine solche moderne Schleifmaschine bekommen, die das Recycling des Schleifablfalls ermöglicht! Finanziert hat das die Zero Waste Fachstelle der Stadt München.
Ab heute bis 26. Juli gibt es jeden Freitag feine Menüs aus geretteten Lebensmitteln in der Rathauskantine! Und zwar zubereitet von der Community Kitchen München.
Aus zwei warmen Mahlzeiten und einem reichhaltigen Salatbuffet können Externe für 9,00 € und Mitarbeiter*innen der Stadt München für 7,50€ pro Mittagessen auswählen und frei kombinieren. Wie bei allen Standorten der Community Kitchen gibt es einen kostenlosen Nachschlag.
Das Projekt Freie Lastenradl bietet in Kooperation mit den Münchner Stadtbibliotheken den Verleih von Lastenrädern an. Und es kommen mehr Räder dazu! Seit diesem Jahr kannst Du z. B. mit Stella oder Albert durch die Gegend flitzen.
Für die Ausleihe ist kein Bibliotheksausweis nötig, dafür aber eine Registrierung unter www.freie-lastenradl.de. Mit einem Abhol-Code kann man sich das Rad am gebuchten Tag in der Stadtbibliothek Giesing, Hadern, im HP8, Sendling oder an weiteren Standorten für ein bis drei Tage kostenlos ausleihen.
Wusstest Du, dass es im Münchner Stadtgebiet 48 Trinkwasserbrunnen gibt? Und – das sind die News – die Anzahl wird sich bis 2025 sogar auf 92 Brunnen erhöhen!
Die “Brunnensaison” geht jedes Jahr von Gründonnerstag bis kurz nach dem Oktoberfest. Die entsprechenden Brunnen mit dem kostenlosen und verpackungsfreien Wasser erkennst Du an einem Schild. Eine Übersichtskarte gibt's im Geoportal der Stadt. Also auf geht's: An die Brunnen, fertig, los!
Du interessierst Dich für das Thema (Leitungs-)wasser? Schau doch auch mal bei a tip: tap e. V. und Refill München vorbei.
Die Halle 2 gibt´s jetzt auch in Schwabing - Yeah!
Wer schon mal im "Stammhaus" des Gebrauchtwarenkaufhauses in Pasing war weiß, warum wir uns darüber so freuen: Gemäß dem Motto „Wiederverwenden statt Verschwenden“ findet man dort so gut wie alles: Geschirr, Dekoartikel, Kleinmöbel, Spielzeug, Schallplatten oder Elektrogeräte. Und das auch noch zu günstigen Preisen.
Den ersten Pop-up-Store der Halle 2 findest Du ab sofort in Schwabing in der Hohenzollernstraße 76.
Um Zero Waste im Lebensmittelbereich in die Stadtviertel zu bringen, plant die Stadt München ein Pilotprojekt:
Im Nachbarschaftstreff Freiham soll es einen Foodsharing-Kühlschrank für min. 6 Monate geben. Nach Evaluation kann das Konzept auf weitere Nachbarschaftstreffs ausgeweitet werden.
In Foodsharing-Kühlschränke können noch gute Lebensmittel abgegeben und von anderen verwendet werden - so landen sie auf dem Teller statt in der Tonne.
Noch mehr "Fairteiler" findest du bei Foodsharing.
Die Gelben Tonnen wurden im Januar 2024 in die verschiedenen Pilotgebiete ausgeliefert und ab Februar startet die Abholung. Getestet werden bis Dezember 2026 die drei verschiedenen Systeme: Gelbe Tonne, der Gelbe Sack und die Wertstofftonne.
Das Ziel des Pilotversuches ist es, durch die wissenschaftliche Auswertung während des Pilotversuchs die besten Erfassungsmethoden für die dicht bebaute Stadt München zu identifizieren und auf dieser Grundlage ab 2027 das optimale System zu implementieren.
Hier findest du mehr über die "Gelbe Systeme München."
Zero Waste München hat im Kreativquartier zum Zero Waste Festival München eingeladen. Das Festival zeigt auf, welche Möglichkeiten München bereits für ein müllfreies Leben bietet, und lädt dazu ein, sich aktiv einzubringen. Neben den Gesprächen während des „Meet 'n' Brunch“ mit verschiedenen Initiativen gab es auch eine Kleidertauschparty, eine 5x5 Pitchsession für mehr Müllfreiheit und weitere Angebote wie DIY-Workshops.
Unter dem Motto Weniger Müll, mehr Nachhaltigkeit startete die Zero Waste Fachstelle München den NOwasteVEMBER. Während der Abfallvermeidungs-Challenge haben Münchner*innen versucht, so viel Müll wie möglich zu reduzieren, richtig zu trennen oder gleich ganz zu vermeiden. In Hausbesuchen und durch das Ausfüllen von Fragebögen haben sie ihre Erfahrungen dokumentiert, welche Maßnahmen sie beibehalten und wie die Stadt bei der Abfallvermeidung unterstützen kann.
Im Juli 2023 haben wir von rehab republic in Haidhausen (Pariser Platz und alle abgehenden Straßen) die erste Münchner „Müllfrei-Meile“ gestaltet:
drei Wochen Müllfreiheit! Besucher*in konnten sich bei unseren Aktionen ausprobieren oder Müllpat*in werden. Von Kleidertausch- und Schnibbelparty über Zero Waste Workshop, Cleanups und Mehrwegstände war alles dabei. Geschäfte und Gastrobetriebe haben wir dazu motiviert während des Aktionszeitraums Mehrwegalternativen zu nutzen.
Mit der Müllfrei-Meile unterstützen wir die Stadt München auf dem Weg zur Zero Waste City.
Im Zuge des ambitionierten Vorhabens, München zur "Zero Waste City" zu transformieren, wurde im Juli ein wegweisendes Konzept vom Münchner Stadtrat verabschiedet. Eine Werbekampagne der AWM soll Bürger dazu motivieren, Bioabfälle nicht in den Restmüll zu werfen. Das übergeordnete Ziel dabei ist, den Anteil der Wertstoffe im Restmüll bis 2035 um 20% zu reduzieren und den wertvollen Biomüll zu Münchner Erde oder Ökostrom zu verwerten. Kommunalreferentin Kristina Frank sagte dazu: „Mein Appell an alle Münchner Bürger*innen: Trennen Sie richtig – und machen Sie München zur Zero-Waste-City!“
In den letzten eineinhalb Jahren haben wir über 100 Maßnahmen für die Abfallvermeidung und den Ressourcenschutz in München gesammelt und gemeinsam mit den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWM), dem Wuppertal Institut, der Prognos AG und Stakeholder Reporting ein Zero-Waste-Konzept erarbeitet. Das Konzept ist ein bis 2035 ausgerichteter Handlungsplan für die Abfallvermeidung in München. Es ist auf folgende Ziele ausgerichtet:
- Reduktion der Haushaltsabfälle um 15 % p. P.
- Reduktion der Restmüllmenge um 35 % p. P.
- Münchner*innen für Zero Waste sensibilisieren
Hier findet ihr die Pressemitteilung zur Verabschiedung des Zero-Waste-Konzepts.
Über den Sommer hat das Projektkonsortium mehr als 400 Ideen für ein müllfreieres München gesammelt. In verschiedenen Workshops, Interviews und über die Online-Maßnahmensammlung brachten interessierte Münchner*innen ihre Ideen ein. Allein über die Plattform www.zerowaste-muenchen.de gingen rund 150 Ideen ein. Im nächsten Schritt wurden alle Ideen gebündelt, strukturiert und konsolidiert. Aktuell werden sie vom Wuppertal Institut nach verschiedenen Kriterien bewertet. Parallel erarbeitet die Projektgruppe konkrete und messbare Ziele für die Münchner Zero Waste City
Ein Team aus Ehrenamtlichen von rehab republic e.V. hat über ein Jahr an dieser Zero Waste Plattform gefeilt. Seit Anfang März ist sie nun live und die Macher*innen sind mächtig stolz auf. Außerdem startete mit dem Launch ein Gewinnspiel, bei dem Ideen für ein müllfreies München abgegeben werden können. Diese fließen dann in die Maßnahmensammlung für das Zero Waste Konzept der Stadt München ein.
Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH, Stakeholder Reporting und Prognos AG bewirbt sich rehab republic e.V. als Unterauftragnehmer, um die Durchführung des Projektes „Erstellung eines Zero Waste Konzeptes für die Landeshauptstadt München“. Seit dem 18.11.2020 steht fest - unser Konsortium bekommt den Zuschlag. Wir freuen uns, als rehab republic als Berater vor Ort in München mit unserem Know How und unserem Zero Waste Netzwerk zu unterstützen.
Statement der Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin des AWM, Kristina Frank: Zero Waste ist ein zentrales Zukunftsthema. Mit dem Konzept einer Circular Economy wird München Ressourcen einsparen und Treibhausgasemissionen verringern. Bis Mitte 2022 soll der AWM einen umfassenden Vorschlag zur Umsetzung dieser Vorhaben präsentieren.
Die Umfrage des Abfallwirtschaftbetriebs München (AWM) ergab: Für die Münchner*innen sind Abfallvermeidung und zirkuläre Wirtschaft die wichtigsten Aspekte. Hinzu kommen hochwertiges Recycling, Infos über korrekte Abfalltrennung und Unterstützung für ein nachhaltiges Leben. Ein weiterer Wunsch der Münchner*innen ist es, dass der AWM bis 2030 klimaneutral wirtschaften soll.
Der Kommunalausschuss hat in seiner Sitzung vom 2. Juli 2020 die Weichen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft gestellt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München wird beauftragt, erste Schritte zur Implementierung eines Circular Economy-Konzeptes und hin zu einer Zero Waste City zu erarbeiten.
Die Vereinbarungen wurden zwischen dem Oberbürgermeister Dieter Reiter und den Parteien SPD, Die Grünen, der Stadtratsfraktion Die Grünen – Rosa Liste und der Fraktionsgemeinschaft SPD/Volt getroffen.
Im Unterpunkt „Abfallreduktion und -vermeidung“ wird festgehalten, dass München der Städtekoalition "Zero Waste Europe" beitreten wird.
Außerdem wurde festgelegt, dass München bis 2025 komplett einwegplastikfrei sein soll. Vorstellbar wäre zum Beispiel auch eine verbindliche Nutzung von Mehrwegutensilien und ein Verbot von Plastiktüten. Besonderes Augenmerk soll auf Abfallvermeidung und eine Kreislaufwirtschaft gelegt werden.
Beim Münchner Zukunftsdialog sprach Oberbürgermeister Dieter Reiter mit Dr. Henning Wilts, einem Experten für Klima, Umwelt und Energie. Dabei ging es um eine umfassende Strategie zur Müllvermeidung in München. Welche Ziele daraus hervorgingen und wie es weiter geht, liest du in der Pressemitteilung.