15.03.2022 Zero Waste Stammtisch mit Fairafric

Der Zero Waste Stammtisch hat im März in der Diba Café Bar in der Lindwurmstraße stattgefunden.
Mit 10 Teilnehmer*innen startete der Stammtisch damit wieder vor Ort und in Farbe. Zur Feier des Tages haben wir Miranda von Fairafric eingeladen, die uns sämtliche Fragen rund um die Themen fairen Kakaos und fairer Schokolade beantwortete.

Miranda erzählte uns, dass Hendrik (Gründer von Fairafric) die Idee zur fairen Schokolade auf seiner Reise durch Afrika hatte. Ziel und Motor des Unternehmens ist es, mit fairen Gehältern und Arbeitsplätzen direkt vor Ort zu helfen und dabei die Wertschöpfungskette vom Anbau, über die Verarbeitung bis zum Endverbraucher nachhaltig und vor allem fair zu gestalten.  

Etwas Licht im Siegel-Dschungel

Die Homepage des Unternehmens liefert hier einen verständlichen und übersichtlichen Leitfaden durch den Label-Dschungel, schaut gern mal hier vorbei: https://fairafric.com/fairtrade-und-fairtrade-siegel-ein-ueberblick/. Das Fairtrade-Siegel besitzt die Schokolade bewusst nicht. Den Bauern, die unter dem Fairtrade-Siegel arbeiten geht es besser als unter Bedingungen von konventioneller Schokolade, allerdings ist der Lohn meist dennoch oft knapp. Bei Fairafric sind die Löhne merkbar besser, zudem wird sowohl Altersvorsorge wie auch Krankenversicherung gewährleistet. Nicht zu vergessen, dass die Zertifizierung viel Geld kostet und dieses an geeigneten Stellen eingesetzt werden kann.

Faire Preise für faire Schokolade

Insgesamt haben wir an diesem Abend viel über fairen Kakaoanbau, den Prozess der Schokoladenherstellung und noch vieles mehr erfahren. Mit ein paar spannenden Fakten schließen wir diesen Bericht und freuen uns auf die nächsten Stammtische mit spannenden Themen: Fairafric zahlt mit 600 USD/ Tonne die höchsten Kakaoprämien in Westafrika. Außerdem bietet Fairafric Schulungen für die Kakobauern an, die ihnen helfen, ihre Erträge zu verbessern. Seit 2020 ist das Unternehmen auch biozertifiziert.  Geschäftssitz ist im Übrigen hier im schönen München.

Während des Vortrags gab es sämtliche Sorten der Schokolade zum Probieren, inklusive auch einiger Versionen. Wir sagen: lecker!

Die Schokolade ist in vielen Biomärkten und Supermärkten erhältlich oder kann online bestellt werden.